Volksempfänger 6:30,
das autoZynik-Gute-Laune-Frühstücksradio

 

 


Klimawandel

Oh, meine Mitmenschen, meine Species, warum ist uns alles so kackegal?
Unsere kleinen Sorgen füllen Bibliotheken und Fernsehprogramme und die
großen haben wir längst abbestellt. Sind durch den Spamfilter ins unbegreifbare Abseits gedrängt. Wir sind dabei unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, zumindest so zu verändern, dass das Überleben an einigen Teilen der Erde zu einer Unmöglichkeit wird. Die Erwärmung unseres Klimas und eine zunehmende globale Verdunklung sind ein Produkt unserer sogenannten Zivilisation, die sich maßlos auf Kosten anderer, die sich dagegen nicht wehren können, bereichert. Seit Jahrhunderten sind hauptsächlich christliche Völker unterwegs in ihrem vermeintlichen Recht mit der Überlegenheit ihrer Technologien, um andere scheinbar befremdliche Völker derselben Species zu versklaven, auszubeuten und zu ermorden. Heutzutage übernimmt ein global wirkendes kapitalistische Wirtschaftssystem den Platz des Selektierers und Henkers und wir nehmen nicht nur auf den Zuschauerrängen teil. Ob wir nun wollen oder nicht.
Im Folgenden geht es um Öl, Kohle und Erdgas, eben um fossile Brennstoffe. Deren Nutzung, worauf in den industrialisieren Ländern nahezu alles basiert, führt zu einer Veränderung der Atmosphäre. An diesem Punkt hört der Spaß auf.

Fossile Brennstoffe

Zu den fossilen Brennstoffen gehören sämtliche im Erdinneren eingelagerten Energieträger, wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Ursprünglich aus Biomasse über Jahrmillionen entstanden, zählen diese Substanzen heute zu den meist verwendeten Energielieferanten zur Wärme- und Stromgewinnung. Außerdem dient Erdöl als Ausgangsstoff für Kunststoffe und im Moment sogar leider noch zur Wasserstoffgewinnung aufgrund der günstigeren Herstellungskosten. Kernenergie gehört nicht zu den fossilen Brennstoffen.
Fossile Brennstoffe werden als nichtregenerativ bezeichnet, ihre Nutzung wird also endlich sein. Die Prognosen über die Reserven sind verschieden, aber sicher ist, dass auf der Erde stetig mehr Energie gebraucht wird, um Lebensstandards zu halten oder zu verbessern. Die Folgen des massiven Energiekonsums sind zweitrangig, solange das Geld und einflussreiche Lobbys diese Szenerie beherrschen. Es wird auf Kosten der Natur gewirtschaftet und das wird sich mittel- und unmittelbar ebenfalls auf die menschliche Gesundheit auswirken.

Es gibt eine interessante These (J. Lovelock: Gaia - Die Erde ist ein Lebewesen, 1991), welche besagt dass in der Erdevolution die heutigen fossilen Brennstoffe abgelagert wurden, um die Atmosphäre vom CO2 zu befreien. Schaut man sich hierzu die Uratmosphäre an, könnte das eine Möglichkeit sein. Die Zusammensetzung bestand früher aus jeder Menge CO2, Methan und kaum Sauerstoff. Mittlerweile sind es rund 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff und 0,03% CO2 und ein paar Edelgase. Dieser Wandel hat seine Zeit gebraucht und ohne diesem wäre es hier nach wie vor sehr unwirtlich.

Es gibt Alternativen zum Erdöl in vielerlei Bereichen (Beispiele):

  • Biokunststoffe (PHA - Polyhydroxyalkanoate, PHB - Polyhydroxybuttersäure, Synthesen aus Polymilchsäure - Polylactat, PLA) sind komplett kompostierbar
  • Treibstoffe für Autos: Bioethanol: wird seit der Ölkrise in den 70er in Brasilien sehr stark genutzt und erlebt derzeit eine Renaissance - hierzulande wird es zu maximal 5% dem Benzin beigemischt. Biodiesel (Rapsölmethylester) aus nachwachsenden Rohstoffen - gute Ökobilanz
  • Dem Wasserstoff als Brennstoff und Energiespeichermöglichkeit wird die Zukunft gehören. Sobald dieser wirtschaftlich durch Solarenergie oder Windkraft elektrolytisch erzeugt werden kann, werden wohl Autos auf Brennstoffzellenbasis fahren. Abgas wäre lediglich Wasser.
  • Energiegewinnung: Solarenergie (praktisch für Hausdächer), Windenergie, Geothermie (Erdwärme), Gezeitenkraftwerke, Wasserkraft (wird hierzulande stark genutzt, kaum noch Wachstumsmöglichkeiten, ist außerdem ökologisch umstritten wegen des Getiers im Wasser)

Leider ist der Bedarf an Energie viel höher, als derzeit regenerativ gedeckt werden könnte. Muss aber zukünftig nicht so bleiben, denn von der Primärenergie (Öl, Kohle, Uran...) werden am Verbraucher selbst durchschnittlich nur noch 10% genutzt. Der Rest geht einfach nur als Wärme verlustig. Also Energiesparmaßnahmen treffen! Außerdem können vermehrt Energiepflanzen (Raps: Öl; Zuckerrüben, Kartoffeln, Mais, Getreide: Zucker, Stärke - Ethanol) angebaut werden. Der Markt für Wind- und Solaranlagen boomt glücklicherweise im Moment, wird aber unter Merkel wohl weniger subventioniert werden. Die will lieber die alten AKWs noch länger in Betrieb lassen, obwohl dafür langsam auch die Arbeitskräfte rar werden, denn wer will denn noch was lernen, womit er (zumindest in D) keine allzu lange Zukunft hat.

Mit dem drohenden Regierungswechsel ins pechschwarze Elend soll ja auch die deutsche Abhängigkeit vom Öl wieder zunehmend forciert werden. Angeblich um die Wirtschaft anzukurbeln. Deutschland - total kaputt. Kyoto plus, eine freiwillige Erklärung der Wirtschaft - freiwillig? bruhaa! Unser großer Freund im Westen George W. Bush (möge er nicht nur als die größte Umweltsau des 21. Jahrhunderts anal in die Geschichte eingehen) setzt auf ähnlich einfallsreiche Kalauer mitsamt seiner Achse der Wohlduftenden (Australien, Südkorea u.a.). Mit den zumeist angelsächsischen Allmachtsphantasien, vorgetragen mit genetisch vererbter Arroganz, sind also zur Zeit leider die Handlungsmaxime bestimmt. Pfui. Themawechsel.


Treibhauseffekt

CH4 + 2O2 --> CO2 + 2H2O (Verbrennung von Methan / Hauptbestandteil von Erdgas)
Kohlendioxid ist das Produkt bei allen Verbrennungen fossiler Brennstoffe und auch der größte Faktor, der uns Sorgen bereitet.

Der anthropogene Einfluss auf den globalen Kohlenstoffkreislauf mag vielleicht im Verhältnis zum natürlichen gering sein, zeigt sich aber in der Wirkung alles andere als bescheiden.

Verantwortlich für den CO2-Anstieg in der Atmosphäre sind nicht allein die Verbrennungsprozesse, sondern auch das schrumpfende Potential, Kohlendioxid zu binden. Das ist hauptsächlich auf großflächige Rodungen im tropischen Regenwald zurückzuführen.

Der Treibhauseffekt resultiert aus der Strahlungsbilanz. Rund 1/3 geht ohne Wirkung direkt wieder in den Weltraum zurück und 2/3 werden am Boden bzw. in der Atmosphäre absorbiert (siehe auch Grafik). Die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung wird als Infrarotstrahlung wieder abgegeben und die Treibhausgase, zu denen neben CO2 auch Methan (CH4), Lachgas (N2O), Schwefelhexafluorid (SF6), Ozon (O3) und einige FCKWs gehören, können diese absorbieren und als Wärme freisetzen. Der originäre "natürliche" Treibhauseffekt sorgt für ein thermodynamisches Gleichgewicht im Wärme- und Energieaustausch, ohne den es auf der Erde 36°C kälter wäre (Jean-Baptiste Fourier, 1827). Die Folge dieses zusätzlichen anthropogenen Rückhalteeffekts ist eine weitere Erderwärmung, welche katastrophale Konsequenzen hat. Die Ozeane können diese drohende Erwärmung (um 3 - 9 °C bis zum Jahr 2100) zwar noch 3-4 Jahrzehnte puffern, dennoch bergen dergleichen Klimaveränderungen in einem für die Erdevolution viel zu kurzen Zeitintervall enorme Risiken für globale Ökosysteme. Es wird mit einer Verschiebung der Vegetationszonen in den mittleren Breiten, Versteppungen und Ausweitungen von Wüsten gerechnet. Gletscher und Polkappen schmelzen jetzt bereits in beängstigenden Ausmaßen und führen letztlich zum Anstieg der Meeresspiegel. Konsekutiv könnten in Zukunft ganze Landstriche (Bangladesh, Hamburg etc.) untergehen. Außerdem sind schon bemerkbar die Anzahl und Stärke der Unwetter und Naturkatastrophen gestiegen. Blicke in die Zukunft sind sehr gewagt bei einer derartigen Komplexität der Zusammenhänge zwischen Bio- und Atmosphäre, aber es gibt Stimmen, die behaupten, dass agrarwirtschaftlich der Düngeeffekt des atmosphärischen Kohlendioxids sich positiv auf die Erträge auswirken könnte (Nachtrag: nur bei anwachsenden Pflanzen - jedenfalls nehmen ausgewachsene Bäume bei zusätzlicher CO2-Begasung zwar mehr auf, geben es allerdings über die Wurzeln und Bodenorganismen wieder ab - (http://www.netzeitung.de/spezial/klimawandel/354915.html).
Hinzu kommt, dass durch die Verschiebung der Vegetationszonen auch die Anbaugebiete von Nutzpflanzen in bisher unfruchtbare Regionen sich ausweiten können. Diesen Optimismus teilen allerdings die wenigsten Wissenschaftler. Die Natur macht zwar keinen Unterschied zwischen arm und reich, aber auch hier ist dennoch zu befürchten, dass die sogenannte dritte Welt am meisten unter den Klimaveränderungen zu leiden hat. Das wiederum könnte politische und sozioökonomische Konsequenzen haben, deren Dimensionen noch schwieriger abzuschätzen sind.

Die Versuche, dem CO2-Ausstoß Herr zu werden (Kyoto-Protokoll, Sequestrierung, Förderung der regenerative Energien etc.) sind hoffentlich ein Anfang für ein erfolgreiches Umdenken und Handeln. Sogar in den USA regt sich schon einiger ernstzunehmender Widerstand (sogar aus der eigenen Partei, z.B. Schwarzenegger) gegen George Bushs abwegige Ansicht der angeblichen wirtschaftlichen Nachteile.

Globale Verdunklung

Nach der BBC-Reportage "Schwarze Sonne" sind hier noch einige Dinge hinzuzufügen:
Es gibt ein weiteres klimatisches Phänomen anthropologischen Ursprungs, dass eigentlich dem Treibhauseffekt entgegenwirkt, aber nicht wirklich Abhilfe schafft: die globale Verdunklung (global dimming).
Staub, Ruß und anderer Dreck, der in die Luft geblasen wird (Schwefeloxide, Stickoxide etc.) bilden in der Atmosphäre zusammen mit Wasserdampf, der daran kondensiert, quasi künstliche Wolken, die ein Durchkommen des Sonnenlichts zur Erdoberfläche blockieren. In den letzten 30 Jahren ist dem Bericht zufolge die Strahlungsintensität um durchschnittlich über 10% gesunken. Das Licht wird durch die spiegelnden Tröpfchen wieder zurück in den Weltraum reflektiert. Die Verdunklung bewirkt natürlich eine Abkühlung der Atmosphäre, also das Gegenteil dessen, was der Treibhauseffekt produziert. Es wird dennoch im Gesamten wärmer, also wurde der Treibhauseffekt bislang immer unterschätzt. Wenn man bedenkt das rund 10% des Sonnenlichts fehlt, 10% der Energie aus der Sonnenstrahlung, was e-on mit 1 Millionen Jahre Kraftwerksbau nicht kompensieren könnte (behaupte ich einfach mal), dann muss die Menge der Treibhausgase wirklich enorm sein, um trotzdem eine globale Erwärmung hervorzurufen.
Würde man die Luftverschmutzung beseitigen, wäre zwar das Problem der Verdunklung gelöst, bekäme man aber die volle Wucht unserer Treibhausgase zu spüren. Seit dem Ende der 80er Jahre ist uns mit dem Waldsterben die Problematik des sauren Regens deutlich vor Augen geführt worden und mittlerweile gibt es sinnvolle Grenzwerte für Industrie- und Abgasemissionen jeglicher Art, nur das Problem der CO2-Emissionen ist als solches damals nicht erkannt worden.

... Die Intensität der Sonneneinstrahlung beeinflusst den Wechsel von Regen- und Trockenzeit in vielen Regionen der Erde. Neue Forschungen belegen, dass zum Beispiel Dürrekatastrophen der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, die Tausenden in Äthiopien das Leben kosteten, in direktem Zusammenhang mit diesem Phänomen stehen. Es gibt bereits weitere Alarmzeichen: In Indien setzt der Monsunregen von Jahr zu Jahr später ein. Was passiert, wenn er irgendwann ganz ausbleibt?...
Was hier behauptet wird, ist sicherlich schwer nachzuweisen, schafft aber einen Zusammenhang zwischen unserer konsumlastigen Lebensweise und Hungerkatastrophen. Industrialisierte Nationen = Mörder (vielleicht) wider Willen, zumindest fahrlässige Tötung?

Der Doku zufolge würden bei einer Erwärmung von 2°C innerhalb von 20 Jahren nicht nur die Gletscher Grönlands mächtig schmelzen, sondern auch dort gefrorenes und somit gebundenes Methanhydrat vom Meeresgrund sich lösen. Methangas bildet ein sehr viel verheerenderes Treibhausgas als CO2.

Wenn der CO2-Ausstoss nicht gebremst und auf ein verträgliches Maß reduziert wird, und wenn weiterhin Ruß, Staub und SO2 etc. in die Atmosphäre geblasen wird, prophezeit uns "Schwarze Sonne" zum nächsten Jahrhundertwechsel eine globale Erwärmung von 10°C. Schön warm. Schöne Sandstürme in Deutschland, ertrinkende tiefliegende Städte und Länder und einen brennenden Regenwald. Und das ist das Ende einer großen humanen Population auf diesem Planeten. Schuld sind wir selbst!
Als Nutznießer eines zerstörenden Systems.


Kapitalismus und Erdöl

Was kostet der Barrel Öl? Im Moment steigend um die 60 bis 70 Dollar. Reiner Marktpreis. Und wirklich?
Hier muss festgestellt werden, dass unsere Wirtschaft ohne Öl überhaupt nicht existieren kann, also quasi süchtig ist. Jeder Depp muss Auto fahren, seine Wohnung heizen und Semmeln, Wurst, Käse, halt alles in Polyethylen oder sonst was eingeschweißten Packungen bei Aldi oder anderen Ausbeuterbetrieben und Konzernen kaufen. Überall wird Öl benutzt als Ausgangsprodukt.
Was passiert eigentlich, wenn es die Ölreserven erschöpft sind? Die Frage stellt sich automatisch, ist aber jetzt noch nicht zu beantworten. Es werden in rund 50 Jahren die Ölreserven erschöpft sein, die momentan leicht zugänglich sind, wie z.B. in den arabischen Ländern, aber es gibt in tieferen Gefilden und auch vermischt und gebunden in Sanden z.B. in Kanada noch einige Hektoliter, deren Förderung allerdings ökologisch problematischer (man braucht Schwefelsäure -> SO2 Abgase in die Umwelt) und freilich sehr viel teurer ist.
Fakt wird, dass Erdölexportierende Länder ganz böse und gemeine Preise verlangen werden. Die Nachfrage ist im Moment (wegen des Hurrikans "Katrina") höher als das Angebot. Angeblich wird ab dem Jahre 2007 das zur Normalität. Zuwenig wird in neue Fördermöglichkeiten investiert. Ist ja auch gut so, das Zeug liegt ja nicht grundlos zwischen Erdschichten verborgen. Bei weiter steigenden Preisen werden auch alternative Energien irgendwann wirtschaftlich. Man kann nur hoffen, dass dem bald so ist. Besser gestern als heute.

Was kostet das Öl? Unsere Freunde im Westen, von denen wir so manch Errungenschaft übernommen haben, die wir sicherlich brauchen, haben eine ganz eigene Rechnung. Der Verbraucher zahlt den normalen Preis des Handels inklusive Steuern und der Staat, also auch wieder der Verbraucher mitsamt einiger chinesische Banken, die es den USA leihen, zahlen zusätzlich den Preis der Requirierung und der Ölquellensicherung im nahen Osten samt deren traditionell unwestlichen Regierungen und Mentalitäten, wogegen sie aber dann doch Unsummen zum bekriegen ausgeben. Noch mal: erst Öl haben wollen, anbiedern, sich abhängig machen von totalitären Regimes und wenn es schief läuft wie im Irak, dann rappelt es in der Munitions-Kiste. Diese Blutgrätsche am Ölberg zwischen heiliger Geist (getarnt im demokratischen Zweireiher) und Turkey vor den Bakterien in König Fahd zeugt von einer Suchtkrankheit! Und diese USA will auch noch moralisch und ethisch uns ein Vorbild sein? Heiligs Blechle! Not macht erfinderisch.
Was auch immer der Krieg kosten mag, in Dollar und umgerechneten Menschenleben (heute besonders günstig, weil zumeist schwarz ohne sonstiger Chance), es müsste eigentlich schon längst Anlass zum Nachdenken geben. In Deutschland gibt es das Phänomen des spontanen willkürlichen Militäreinsatzes zum Glück nicht mehr (Dank SPD keine Irakkriegsbeteiligung, da war die Union sehr uneins! Schon wieder Pfui!).
Wenn die Amerikaner bilanzieren könnten, würden sie in ihrem Fall möglicherweise sogar, ohne wahrscheinliche Kosten für Reparationen an der Umwelt mit einzubeziehen, sofort auf regenerative Energien umschwenken. Sie hätten das Potential an Fläche, Sonneneinstrahlung und Wind. Das Know-how wäre vorhanden, der Wunsch vieler US-Bürger wäre es auch, aber irgendwas ist faul in diesem Land. Öl und Kirche. Lobbyismus und Fundamentalismus. Bush.
(siehe auch SZ-"Das politische Buch" 29.8.05)

Zu guter letzt ein erfreuliches Thema: Der Treibhauseffekt ist verantwortlich für vermehrt auftretende Naturkatastrophen. Überschwemmungen, Stürme, Hitze etc. und das kostet Geld. Das Gute daran: die Versicherungen haben es mittlerweile begriffen. Spätestens seit dem Katastrophenjahr 2004 (in den USA) werden alle Policen teurer, die Katastrophenschäden betreffen. Was viel Geld kostet, muss auch viel wert sein, also wird vielleicht die Umwelt mal auf diesem Wege ernster genommen.

Und aktuell: New Orleans geht baden. Wie man in den Nachrichten verfolgen kann, trifft es die ärmsten am stärksten.


Anhang

Interessierte können in Fachliteratur und Internet einen unglaublichen Fundus an Informationen finden, z.B. bei greenpeace, wer es gerne radikal und einfach beschrieben schätzt.

Außerordentlich interessant:

Dr. Felix Christian Matthes, Dr. Hans-Joachim Ziesing: Sicherheit der Rohstoffversorgung - eine politische Herausforderung?! Kurzstudie für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen; Berlin, im Februar 2005
Über: gruene-fraktion.de/cms/energie_klima/dok/62/62094.htm
Kurze Fassung - Thesen: gruene-fraktion.de/cms/energie_klima/dokbin/62/62107.pdf
Lange Fassung: gruene-fraktion.de/cms/energie_klima/dokbin/62/62113.pdf

Christian Sartorius: Energie- und Stoffflüsse im ökologischen und ökonomischen Zusammenhang; Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen Abteilung für Evolutionsökonomik
tu-berlin.de/~energiesysteme/downloads/publications/sarto_1999_.pdf

Dr. Thomas Göllinger; Skript der Vorlesung "Nachhaltige Energiewirtschaft" SS 2004 Uni Siegen

Universität Stuttgart Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung; T. Marheineke, W. Krewitt, J. Neubarth, R. Friedrich, A. Voß: Ganzheitliche Bilanzierung der Energie- und Stoffströme von Energieversorgungstechniken; August 2000
opus.uni-stuttgart.de/opus/portal/433/fulltext_link.php?id=694

Zusammenfassende Studienarbeit über "Energie, Stoffströme und Bilanzierungen in Ökologie und Technik" als PDF


Hardy, Sept. 2005

 

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